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„Wer sind wir? Nationale Identitäten und Migration“

10.04.2018 - Bildergalerie

Am 20. März lud Botschafter Haindl im Rahmen des deutsch-österreichischen Dialogs zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wer sind wir? Nationale Identitäten und Migration“ ein.

Am 20. März lud Botschafter Haindl im Rahmen des deutsch-österreichischen Dialogs zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wer sind wir? Nationale Identitäten und Migration“ ein. Es diskutierten: Prof. Philipp Ther vom Institut für osteuropäische Geschichte der Universität Wien; Zana Ramadani, Autorin, Menschenrechtsaktivistin und Politikerin; Dr. Eberhard Sasse, Präsident der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern und Rainer Nowak, Herausgeber und Chefredakteur der Tageszeitung „Die Presse“. Die Moderation übernahm Renata Schmidtkunz, Redakteurin und Moderatorin beim ORF.

Ausgangspunkt der Diskussion war die Frage nach einer nationalen Identität – sowohl Deutsch als auch Österreichisch - als Richtschnur für eine gelungene Integration. Die Diskussion entwickelte sich schnell zu einem Gespräch über den Umgang mit Migrationsbewegungen - sowohl mit der aktuellen Flüchtlingsbewegung, als auch mit zukünftigen Bewegungen, etwa aufgrund veränderter klimatischer Bedingungen. Von den Diskussionsteilnehmern wurden dabei verschiedenste Herausforderungen angesprochen: dies betraf zum einen die Belastung der Sozial- und Bildungssysteme, zum anderen wurde vor der Bildung von Parallelgesellschaften gewarnt und es wurden Sorgen vor Rückschritten in der gesellschaftlichen Entwicklung, etwa im Bereich der Geschlechtergleichberechtigung, geäußert. Neben diesen Bedenken wiesen die Diskutanten aber auch auf die Chancen von Migrationsbewegungen hin, insbesondere in wirtschaftlicher Hinsicht. Bezüglich der Frage, welche wirtschaftlichen, politischen und sozialen Voraussetzungen für eine gelungene Integration erforderlich seien, konnten sich die Diskutanten zwar nicht einigen; dies machte die Diskussion aber für das Publikum umso spannender.

   

„Wer sind wir? Nationale Identitäten und Migration“

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