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Chronist einer Sehnsucht – Retrospektive Edgar Reitz  

Edgar Reitz Die zweite Heimat - Chronik einer Jugend

Edgar Reitz Die zweite Heimat - Chronik einer Jugend, © dpa / picture alliance

10.04.2018 - Artikel

Edgar Reitz gehört zweifelsohne zu den Großen des deutschsprachigen Kinos. Mit einer ausführlichen Retrospektive würdigt jetzt das Filmarchiv Austria den deutschen Filmemacher von 18. Januar bis 28. Februar 2018, in der sowohl Neues als auch bislang Unbekanntes gezeigt wird.

Edgar Reitz gehört zweifelsohne zu den Großen des deutschsprachigen Kinos. Mit einer ausführlichen Retrospektive würdigt jetzt das Filmarchiv Austria den deutschen Filmemacher von 18. Januar bis 28. Februar 2018, in der sowohl Neues als auch bislang Unbekanntes gezeigt wird. Die deutsche Botschaft ist mit einem kleinen Empfang am Eröffnungsabend auch dabei.

Eröffnet wird die Werkschau mit dem mehrfach ausgezeichneten Jahrhundertepos HEIMAT - EINE DEUTSCHE CHRONIK, das im Rahmen der Retrospektive erstmals in Österreich in digital restaurierter Fassung zu sehen sein wird.

Auch sein Langspielfilm MAHLZEITEN von 1967, für den Reitz eine seiner ersten Auszeichnungen als bestes Erstlingswerk am Filmfestival in Venedig erhalten hat, wird zu sehen sein.

Seine folgenden Arbeiten, unter anderem der aufwändig produzierte Film DER SCHNEIDER VON ULM, der den sozialen Absturz des Ulmer Flugpioniers Berblinger nacherzählt, wird ebenfalls gezeigt.

Reitz veröffentlichte zahlreiche Bücher und Artikel über Filmtheorie und Filmästhetik, darüber hinaus auch Erzählungen, Essays, Lyrik und literarische Fassungen seiner Filme.

In der Retrospektive zu sehen sein werden sechs Kurzfilme von Reitz, die über einen Zeitraum von fast 20 Jahren entstanden sind.

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