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Coronavirus (Covid-19/SARS-CoV-2)

31.03.2021 - Artikel

Hier finden Sie aktuelle Hinweise für Besucher der Botschaft sowie für Reisende zum Coronavirus

Hände mit Einmalhandschuhen halten Schild Coronavirus vor blauem Hintergrund
Covid-19 / Coronavirus © Colourbox

Die Ausbreitung von Covid-19 führt weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens.

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Österreich wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.

Bitte beachten Sie die Einstufung Österreichs als Risikogebiet.

Einreise nach Österreich

Österreich ist von Covid-19 stark betroffen, die Infektionszahlen bewegen sich auf hohem Niveau. Die Inzidenzen in allen Bundesländern überstiegen zuletzt 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Österreich (mit Ausnahme der Exklaven Jungholz und Kleinwalsertal) als Risikogebiet eingestuft ist.

Alle Reisenden müssen sich vor der Einreise nach Österreich elektronisch registrieren  und die Empfangsbestätigung bei der Einreise ausgedruckt oder auf einem mobilen Gerät vorweisen.
Bei Einreise soll ein negatives PCR- oder Antigen-Test-Ergebnis vorgelegt werden. Das Test-Ergebnis oder ein ärztliches Zeugnis über ein solches muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein und darf nicht älter als 48 Stunden (Antigen-Test), bzw. 72 Stunden (PCR-Test) sein. Kann dieses nicht vorgelegt werden, ist ein Test spätestens 24 Stunden nach Einreise auf eigene Kosten durchzuführen.
Die novellierte Einreiseverordnung sieht bis 31. Mai 2021 grundsätzlich eine verpflichtende 10-tägige Quarantäne nach Einreise vor, die frühestens nach fünf Tagen durch einen negativen PCR- oder Antigentest beendet werden kann.
Grenzkontrollen finden statt. Mit Verzögerungen an der Grenze bei Einreise nach Österreich muss gerechnet werden.

Weitere Informationen zur Einreiseverordnung, den Ausnahmen und den Quarantänevorschriften bietet das österreichische Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Durch- und Weiterreise

Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist ohne Einschränkungen möglich. Mit Verzögerungen an den Grenzen ist zu rechnen. Transitreisende sind von der elektronischen Registrierung und der Testnachweispflicht ausgenommen. Die Grenze zu Tschechien und der Slowakei kann derzeit nur an bestimmten Grenzübergängen passiert werden.

Reiseverbindungen

Der grenzüberschreitende Flugverkehr ist weiterhin eingeschränkt. Für Flüge aus Südafrika und Brasilien gilt derzeit ein Landeverbot.

Der grenzüberschreitende Bahnverkehr verläuft wieder im Regelbetrieb mit Ausnahme der Nahverkehrsverbindungen in das Bundesland Tirol. Diese sind derzeit eingestellt. Aktuelle Informationen finden sich auf den Internetseiten der Österreichischen Bundesbahnen, der Deutschen Bahn und der Flughäfen.

Beschränkungen im Land

Es gilt eine Ausgangssperre von 20 bis 6 Uhr. Die Beherbergung zu touristischen Zwecken ist weiterhin untersagt. Der Lockdown für Hotels und Gastronomie gilt fort. Geschäfte und Schulen sind unter Auflagen geöffnet. Es muss mit verstärkter Überprüfung der Quarantäne-Vorschriften durch die österreichischen Behörden gerechnet werden.

Darüber hinaus sind jederzeit weitere, auch kurzfristige regionale Einschränkungen möglich. So gilt im Zeitraum 1.–10. April in den Bundesländern Burgenland, Niederösterreich und Wien eine ganztägige Ausgangsbeschränkung; geöffnet sind nur Geschäfte zur Deckung des täglichen Bedarfs (z.B. Lebensmitteleinzelhandel, Drogerien, Apotheken).

Weitere detaillierte Informationen bietet das österreichische Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Aktuelle Informationen zur Einreise nach Österreich finden Sie zudem auf der Website des Auswärtigen Amts.

Informationen zu europaweiten Reisebestimmungen können Sie auch auf der interaktiven Plattform Re-open EU finden.

Einreise nach Deutschland

Visumsbeantragung

Die Beantragung von Visa bei der Botschaft Wien ist möglich, allerdings sind aufgrund der Corona-Maßnahmen nur sehr eingeschränkt Termine verfügbar. Bitte beachten Sie die allgemeinen Angaben zur Visumbeantragung.

Allgemeine Einreisebeschränkungen für Deutschland

Eine Einreise aus Österreich ist im Regelfall möglich, wenn die üblichen Voraussetzung, wie z.B. je nach Staatsangehörigkeit ein gültiges Visum, vorliegen.

Für Deutschland gelten Reisebeschränkungen bei der Einreise aus vielen Staaten. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise auch beim Bundesministerium des Innern, welche Regelungen in Bezug auf das Land, aus dem Sie nach Deutschland einreisen, im Einzelnen gelten.

Grundsätzlich ist eine Einreise möglich aus:

  • EU-Mitgliedstaaten
  • Schengen-assoziierten Staaten: Island, Norwegen, der Schweiz und Liechtenstein
  • weiteren Staaten, aus denen aufgrund der epidemiologischen Lagebewertung durch die EU die Einreise ermöglicht wird

Eine Einreise aus anderen Staaten ist nur in Ausnahmefällen möglich. Voraussetzung ist, dass eine zwingende Notwendigkeit gegeben ist.

Testpflicht bei Einreise nach Deutschland

Flugreisen

Ab dem 30. März 2021 müssen grundsätzlich alle Personen, die auf dem Luftweg nach Deutschland reisen, vor Reiseantritt ein negatives Covid-19-Testergebnis vorweisen. Dies gilt unabhängig von dem Land, aus dem die Einreise erfolgt. Ausgenommen sind Personen unter sechs Jahren sowie die Crews der Flugzeuge. Das negative Testergebnis muss vor Abflug der Fluggesellschaft vorgelegt werden.

Die Tests müssen bei den zuständigen Teststellen im Ausland und dürfen frühestens 48 Stunden vor der Einreise nach Deutschland erfolgen (Zeitpunkt der Abstrichnahme). In Ländern, in denen ein Test auf diesem Weg nicht möglich ist, können Fluggesellschaften die Tests durchführen oder von Dritten durchführen lassen.

Es werden grundsätzlich Verfahren der Nukleinsäureamplifikationstechnik (PCR, LAMP, TMA) und Antigentests anerkannt. Antigen-Schnelltests werden anerkannt, wenn sie die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien erfüllen. Antikörper-Tests werden nicht anerkannt.

Das Testergebnis ist für mindestens zehn Tage nach Einreise aufzubewahren und auf Anforderung den zuständigen Behörden vorzuweisen.

Weitere Informationen zur Testpflicht bei Flugreisen finden Sie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Andere Verkehrsmittel (außer Flugreisen)

Einreisende ab Vollendung des sechsten Lebensjahres, die sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Hochinzidenzgebiet oder in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen bereits bei Einreise einen Nachweis einer Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mitführen und diesen sowohl den zuständigen Behörden bei Einreise auf Anforderung sowie ggfs. dem Beförderungsunternehmen vor Antritt der Reise vorlegen.

Reisende, die sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem sonstigen Risikogebiet (weder Hochinzidenzgebiet noch Virusvariantengebiet) aufgehalten haben, müssen spätestens 48 Stunden nach ihrer Einreise über einen Testergebnis verfügen und dieses auf Anforderung den zuständigen Behörden vorlegen.

Die Listen der Hochinzidenzgebiete, Virusvariantengebiete und sonstigen Risikogebiete werden auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts veröffentlicht.

Der Test darf in jedem Fall höchstens 48 Stunden vor der Einreise erfolgt sein (Zeitpunkt der Abstrichnahme). Der Nachweis des Testergebnisses muss auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache  vorliegen. Einzelheiten zu den Anforderungen an den Test finden Reisende auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts. Das Testergebnis ist für mindestens zehn Tage nach Einreise aufzubewahren.

Transitreisende aus Hochinzidenzgebieten und sonstigen Risikogebieten sind unter bestimmten Umständen von der Anmelde-, Test- wie auch Quarantänepflicht ausgenommen. Hierzu gehört der Transit ohne Zwischenaufenthalt durch ein Risikogebiet vor Einreise nach Deutschland wie auch der Transit durch Deutschland auf schnellstem Weg z.B. mit einem bestätigten Weiterflug in einen Drittstaat. Für die Einreise aus Virusvariantengebieten bestehen grundsätzlich keine Ausnahmen für den Nachweis eines negativen Testergebnisses bei Einreise.

Unabhängig vom Testergebnis besteht eine Quarantänepflicht nach Maßgabe der Regelungen des jeweiligen Bundeslandes.

Weitere Informationen zur Testpflicht finden Reisende auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Quarantäneregelung bei Einreise nach Deutschland

In Deutschland werden Quarantänevorschriften durch die einzelnen Bundesländer erlassen. Diese haben eigene Regelungen auf Grundlage einer Musterverordnung erlassen. Bitte beachten Sie die für Ihr Bundesland geltenden Bestimmungen.

Grundsätzlich gilt: Reisende, die aus dem Ausland einreisen und sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem – vom RKI als solchem eingestuften – Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise in Quarantäne zu begeben und sich für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten.

Die Pflicht zur häuslichen Absonderung besteht nicht bei Transitaufenthalten. Sie sind in diesem Falle allerdings verpflichtet, Deutschland unmittelbar zu verlassen. Maßgeblich sind Regelungen der Bundesländer.

Die 10-tägige Quarantäne kann zudem nach den geltenden landesrechtlichen Vorschriften frühestens nach dem fünften Tag nach Einreise durch ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 beendet werden.

Österreich (mit Ausnahme der Gemeinde Jungholz in Tirol und des Kleinwalsertals/der Gemeinde Mittelberg in Vorarlberg) gilt derzeit als Risikogebiet.

Bei der Einreise aus Tirol (mit Ausnahme des Bezirks Lienz, der Gemeinde Jungholz und des Rißtals im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee) bzw. einem Aufenthalt dort in den zehn der Einreise vorausgehenden Tagen ist zu beachten, dass dieses Gebiet bis einschließlich 27. März als Virusvariantengebiet eingestuft war. Für die Einreise gelten besondere Vorschriften, ebenso kommen verschärfte Quarantänevorschriften der Bundesländer zur Geltung.

Das befristete Beförderungsverbot und die Einreisebeschränkung für Reisen aus Tirol nach Deutschland wurde mit Wirkung zu Sonntag, 28.03.2021, 0.00h CET, aufgehoben. Ab dem 28.03.2021 sind Beförderungen und Einreisen von Personen aus Tirol nach Deutschland daher wieder zulässig.

Digitale Einreiseanmeldung

Reisende, die sich in den letzten 10 Tagen in einem Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen sich vor ihrer Ankunft in Deutschland auf www.einreiseanmeldung.de anmelden und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen.

Für Einreisende mit Voraufenthalten in Virusvariantengebieten besteht diese Pflicht immer. Bei Voraufenthalten in sonstigen Risikogebieten und Hochinzidenzgebieten bestehen bestimmte Ausnahmen. Insbesondere sind Personen ausgenommen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten.

Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, müssen Reisende stattdessen eine Ersatzmitteilung in Papierform ausfüllen.

Weitere Informationen finden Reisende in einem Merkblatt sowie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Unterstützung  für die Suche nach den zuständigen Ansprechpartnern in den Gesundheitsämtern vor Ort finden Sie hier: https://tools.rki.de/plztool/


Öffnungszeiten der Botschaft

Die Deutsche Botschaft ist für den Besucherverkehr geöffnet, jedoch nur mit Terminvereinbarung.

Pass/Personalausweis

  • Wegen der anhaltenden Sicherheitsmaßnahmen bezüglich Covid-19 sind über das Terminvergabesystem nur eingeschränkt Termine buchbar. Bitte haben Sie angesichts der besonderen Ausnahmesituation Verständnis für diese Maßnahme.
  • Sollte es sich um einen dringenden Notfall in Passangelegenheiten handeln, melden Sie sich bitte hier.

Visa

  • Buchen Sie bitte hier einen Termin, um Ihren Antrag zu stellen – jedoch maximal 3 Monate vor der geplanten Einreise. Beachten Sie, dass Termine aufgrund der aktuellen Lage zur Zeit nur wöchentlich freigegeben werden. Die Freischaltung von Terminen für die darauf folgende Woche erfolgt in der Regel Freitags (ohne Gewähr). Bitte sehen Sie von Anfragen zu Sonderterminen ab. Dieses Anfragen werden nicht beantwortet. Es können aufgrund von geltenden Hygiene- und Abstandsregeln neben dem Buchungssystem keine weiteren Termine vergeben werden.

Konsularische Dienstleistungen

  • Die Botschaft ist bemüht, persönliche Vorsprachen auf ein Minimum zu reduzieren und Fahrten sowie Wartezeiten zu vermeiden. Die für die Beantragung eines Führungszeugnisses, für eine Erbausschlagung, Genehmigungserklärungen oder Vollmachten notwendigen Unterschriftsbeglaubigungen wie auch Kopiebeglaubigungen können bei einem Notar oder Gericht  in Wohnortnähe vorgenommen werden, im Falle eines Führungszeugnisses auch bei den Gemeinden oder Polizeidienststellen vor Ort. Konsularische Dienstleistungen (z. B. Unterschrifts- und Kopiebeglaubigungen, Namensrecht, Staatsangehörigkeitsangelegenheiten) können nur mit Terminvereinbarung angeboten werden.
  • Handelt es sich um eine namens- oder personenstandsrechtliche bzw. Staatsangehörigkeitsangelegenheit, schildern Sie Ihr Anliegen bitte hier .

  • In allen anderen Fällen von Unterschrifts- und Kopiebeglaubigungen buchen Sie bitte selbständig hier  einen Termin.

  • Aktuelle Informationen zu Lebensbescheinigungen zum Beispiel für die Deutsche Rentenversicherung (DRV) finden Sie hier.

Bitte beachten Sie folgende Regelungen beim Besuch des Konsulats:

  • Bitte beachten Sie, dass für Termine ab dem 12.04.2021 der Zutritt zum Warte- und Schalterbereich des Rechts- und Konsularreferats der Botschaft nur mit einem negativen Antigen- oder PCR-Test gestattet wird. Dieser Test darf nicht älter als 48 Stunden sein, der Nachweis muss eindeutig der Person zuzuordnen sein und  muss das Datum der Probenentnahme enthalten. Kinder unter 10 Jahren sind hiervon ausgenommen.

    Ebenso sind bereits Covid-19-Infizierte ausgenommen, wenn sie eine ärztliche Bestätigung/Attest vorlegen, dass sie in den letzten 6 Monaten eine Covid-19-Infektion hatten.

  • Im Rechts- und Konsularreferat ist ab sofort eine FFP2-Maske zu tragen, die selber mitzubringen ist. Darüber hinaus ist ein Abstand von mindestens 2 m zu anderen Personen einzuhalten.
  • Um den Kontakt bestmöglich einzuschränken, zahlen Sie bitte die anfallende Gebühr mit Kreditkarte oder mit passend abgezähltem Bargeld
  • Der Zutritt zum Konsulat ist nur Personen mit Terminvereinbarung gestattet. Ausschließlich bei Minderjährigen und hilfsbedürftigen Personen sind Begleitpersonen erlaubt.
  • Bitte erscheinen Sie pünktlich zu dem vereinbarten Termin, da aufgrund der bestehenden Sicherheitsbestimmungen nur eine bestimme Anzahl an Personen das Rechts- und Konsularreferat betreten darf und wir eine Menschenansammlung vor dem Konsulat vermeiden möchten.
  • Die Botschaft bittet um Verständnis, dass Mailanfragen, deren Beantwortung sich bereits durch die Informationen auf der Internetseite ergibt, nicht zusätzlich individuell beantwortet werden.


Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!


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