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Erbschaftsangelegenheiten

Artikel

Sie finden hier Informationen zum Erbscheinsverfahren und Beurkundungen von Anträgen


Allgemeine Hinweise

Um in Deutschland einen Erbschein oder ein Europäisches Nachlasszeugnis (falls Vermögen in mehr als einem EU-Mitgliedsstaat vorhanden ist) zu erhalten, ist ein Antrag beim zuständigen Nachlassgericht erforderlich. In der Regel ist das das Amtsgericht am letzten Wohnsitz des/der Verstorbenen. Der Antrag muss beurkundet werden. Die Beurkundung kann erfolgen: durch das zuständige Nachlassgericht, einen jeden Notar/eine jede Notarin in Deutschland oder etwa auch durch die Botschaft Wien.


Beurkundung von Anträgen

Möchten/Können Sie nicht zum Nachlassgericht oder einem Notar nach Deutschland reisen, kann auch die Botschaft Ihnen bei der Beurkundung Ihres Antrags helfen. Sollten Sie Hilfe bei dem Entwurf Ihres Antrag benötigen, steht die Botschaft Ihnen auch dafür gerne zur Verfügung. Um Ihren Erbscheinantrag bestmöglich vorzubereiten, ist die Botschaft auf Ihre Mithilfe angewiesen. Folgender Fragebogen hat sich dafür bewährt:

Fragebogen - Antrag zur Erlangung eines Erbscheins/ENZ

Ihr ausgefüllter Fragebogen kann per Email (rk-11-dip@wien.auswaertiges-amt.de), per Fax (+ 43 1 715 34 50) oder postalisch (Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Wien, Postfach 60, A - 1037 Wien) an die Botschaft übersandt werden.

Informationen zum neuen Erbrecht

Auf Erbfälle, die ab dem 17.08.2015 eintreten, findet die Europäische Erbrechtsverordnung Anwendung, die für jeden Einzelnen von großer Bedeutung sein kann. Sie regelt, welches Erbrecht welchen Landes anzuwenden ist, wenn eine Person verstirbt. Hat sich dieses sogenannte Erbstatut nach deutschem Recht bisher aus der Staatsangehörigkeit des Verstorbenen ergeben, so bestimmt es sich ab 2015 nach dem Recht des Landes, in dem der Verstorbene seinen ständigen Aufenthalt hatte - sofern der Verstorbene nicht in einem Testament etwas anderes verfügt hat.

Neue Europäische Erbrechtsverordnung


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