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Einbürgerung

Artikel

Wichtiger Hinweis: Pressemitteilung zur Wiedergutmachungseinbürgerung (siehe weitere Informationen unten)

Aktuelles

Durch den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 20.05.2020 – 2 BvR 2628/18 – wurde der Kreis der Anspruchsberechtigten aus Artikel 116 Absatz 2 Satz 1 Grundgesetz (GG) ausgeweitet.

Als Abkömmlinge im staatsangehörigkeitsrechtlichen Sinne zählen ab sofort auch

  • vor dem 01.04.1953 geborene eheliche Kinder zwangsausgebürgerter deutscher Mütter und ausländischer Väter
  • vor dem 01.07.1993 geborene nichteheliche Kinder zwangsausgebürgerter deutscher Väter und ausländischer Mütter

Ein Rückgriff auf die bestehenden Einbürgerungsmöglichkeiten nach § 14 Staatsangehörigkeitsgesetz in Verbindung mit den Erlassen des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat vom 28.03.2012 und 30.08.2019 ist damit nicht mehr erforderlich.

Hiervon Betroffene, deren Einbürgerungsantrag nach Artikel 116 Absatz 2 Satz 1 GG nach der bisher geltenden Rechtsprechung in der Vergangenheit abgelehnt wurde, können sich jederzeit an die Auslandsvertretung wenden.

Informationen zur Einbürgerung

Für Personen, die nicht in Deutschland wohnen, und keinen Anspruch auf eine Wiedergutmachungs-Einbürgerung nach Artikel 116 Absatz 2 GG haben, kommt eine Einbürgerung nur selten in Betracht. Die Entscheidung über den Antrag liegt im Ermessen der Behörde, ein Anspruch besteht also nicht.

Näheres zum Einbürgerungsverfahren, sowie zu den Möglichkeiten der erleichterten Einbürgerung entnehmen Sie bitte der Webseite des Bundesverwaltungsamtes: Ermessenseinbürgerung

Anträge auf Ermessenseinbürgerung können nach Terminvereinbarung ausschließlich über das Rechts- und Konsularreferat der Deutschen Botschaft eingereicht werden.

Anträge auf Wiedergutmachungseinbürgerung nach Art. 116 Absatz 2 GG können auch direkt ohne Beteiligung der Botschaft an das Bundesverwaltungsamt gesendet werden:
Bundesverwaltungsamt, 50728 Köln

Notwendige Kopiebeglaubigungen von Dokumenten können bei einem österreichischen Notar oder Gericht  in der Nähe Ihres Wohnorts vorgenommen werden.

Bitte beachten Sie auch die weiteren Informationen zu den verschiedenen Fallkonstellationen unten auf der Seite.


Telefonnummer: +43 (0)1 71154-0

Montag und Donnerstag: 14.00 - 15.00 Uhr



Weitere Informationen

Informationen zur erleichterten Einbürgerung ehelicher Kinder deutscher Mütter und ausländischer Väter, die vor dem 01.01.1975 geboren sind

Informationen zur erleichterten Einbürgerung unehelich geborener Kinder deutscher Väter und ausländischer Mütter, die vor dem 01. Juli 1993 geboren sind

Weitere Informationen zur leichteren Einbürgerung für Nachkommen von NS-Verfolgten finden Sie auf der Website des Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat und des Bundesverwaltungsamts

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