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Beglaubigungen

Foto eines Stempels

Foto eines Stempels, © colourbox

Artikel

Allgemeine Informationen

Eine Namensunterschrift kann nur bei Vollziehung vor dem Konsularbeamten beglaubigt werden. Dazu ist die persönliche Vorsprache desjenigen erforderlich, dessen Unterschrift beglaubigt werden soll. Dieser unterschreibt dann in der Regel vor den Augen der/des Konsularbeamtin/en

Die Unterschriftsbeglaubigung im Rechts- und Konsularreferat der Botschaft ist nur mit Termin möglich.

Bitte bringen Sie zur Beglaubigung einen gültigen Reisepass oder Personalausweis mit, der Führerschein ist nicht ausreichend.

Beachten Sie bitte, anfallende Gebühren vorrangig mit passend abgezähltem Bargeld zu bezahlen. Bezahlungen mit Kreditkarte (Visa oder Master Card) können nicht garantiert werden, und Bankomatzahlungen sind leider nicht möglich

Unterschrifts- und Kopienbeglaubigung auch bei österreichischen Stellen

Unterschrifts- und Kopiebeglaubigungen können auch bei einem österreichischen Notar oder Gericht  an Ihrem Wohnort vorgenommen werden, im Falle eines Führungszeugnisses auch bei den Gemeinden oder Polizeidienststellen vor Ort. Bitte informieren Sie sich dort vorab über die anfallenden Gebühren.

Polizeiliches Führungszeugnis

Falls sich Ihr Name geändert haben sollte und Ihr Geburtsname nicht im Ausweisdokument vermerkt sein sollte, bringen Sie bitte eine Geburtsurkunde, ggf. mit deutscher Übersetzung, mit. 

Gebühr: € 20,00

Weitere Informationen zum Führungszeugnis finden Sie hier

Genehmigungsbestätigung
Vollmachtsbestätigung

Bei einer Genehmigungserklärung bzw. Vollmachtsbestätigung handelt es sich um ein Schriftstück, mit dem eine Person die in ihrem Namen von einem vollmachtlosen Vertreter abgegebenen Erklärungen - z.B. im Rahmen der Unterzeichnung eines Kaufvertrags - im Nachhinein genehmigt bzw. bestätigt.

Für die Berechnung der Gebühr ist der Wert des Rechtsgeschäftes maßgebend, auf den sich die Amtshandlung bezieht.

Bitte den zu genehmigenden Vertrag, die vom deutschen Notar gefertigte Genehmigungserklärung bzw. Vollmachtsbestätigung sowie Reisepass oder Personalausweis mitbringen.

Gebühr: mind. € 20,00, max. € 250,00

Beglaubigungen in Rentenangelegenheiten Lebensbescheinigungen

Gebührenfrei, sofern das Dokument bei einem deutschen gesetzlichen Rentenversicherungsträger vorzulegen ist, sonst € 10,00 – 25,00 (je nach Art der Beglaubigung) - siehe auch Lebensbescheinigungen (aktuell zu COVID-19).

Erbausschlagung

Bei der Erbausschlagung handelt es sich um die ausdrückliche Erklärung des berufenen Erbens, die ihm/ihr anfallende Erbschaft und alle damit verbundenen Rechte und Pflichten nicht anzunehmen.

Die Ausschlagungsfrist beträgt grundsätzlich 6 Wochen. Hält sich der Erbe bei dem Beginn der Frist im Ausland auf, beträgt die Frist abweichend 6 Monate. Innerhalb dieser Frist muss die Ausschlagungserklärung beim zuständigen Nachlassgericht vorliegen. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in welchem der Erbe von dem Anfall und dem Grund der Berufung Kenntnis erlangt.

Durch die Ausschlagung fällt die Erbschaft der Person oder den Personen an, welche berufen sein würde(n), wenn der Ausschlagende zur Zeit des Erbfalls nicht gelebt hätte (falls vorhanden: die Kinder des Ausschlagenden).

Soll für ein minderjähriges Kind (mit-)ausgeschlagen werden, müssen alle Sorgerechtsinhaber die Ausschlagungserklärung unterschreiben und ihre Unterschriften beglaubigen lassen.

Einen Mustertext für eine Ausschlagungserklärung finden Sie hier.

Gebühr: € 20,00

Beglaubigungen von Fotokopien

Für die Bestätigung der Übereinstimmung von Abschriften und Ablichtungen (Fotokopien) mit der Urschrift oder mit der beglaubigten Abschrift/Ausfertigung ist zu beachten, dass auch die Urschrift oder die beglaubigte Abschrift/Ausfertigung dem Konsularbeamten vorgelegt werden muss. Die Abschrift oder Ablichtung einer nicht beglaubigten Abschrift kann nicht beglaubigt werden.

Original und die zu beglaubigenden Fotokopien sind mitzubringen.

Gebühr: pro Beglaubigung 10€ (max. 10 Seiten), jede weitere Seite € 1,00

Identitätsfeststellung

Aufgrund der geänderten Rechtslage nach Änderung des Geldwäschegesetzes am 01.07.2010 sind deutsche Auslandsvertretungen nicht mehr befugt, Identitätsprüfungen bei Kontoeröffnungen, Kreditvergaben und vergleichbaren Fällen (z.B. Kreditkartenanträgen) vorzunehmen.

Zahlungsweise: Barzahlung


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